Mit welchem Equipment fange ich an? Meine Empfehlungen für Einsteiger

Ich möchte meine „besser Fotografieren“ Reihe in Zukunft etwas ausbauen und fange deshalb mit einem Thema an, welches viele von euch interessiert. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie verwirrend all die verschiedene Kameras, Objektive, und Fachbegriffe für euch sind – dabei ist ja trotz der unterschiedlichsten Möglichkeiten Fotos zu machen ein Ziel immer das gleiche: schöne Fotos 🙂 Ich möchte ich euch diesem Blogpost das Equipment empfehlen, was ich selbst in meiner Fotografie – Laufbahn genutzt und als gut empfunden habe. Da ich mir vorstellen kann, dass ihr gerade zu Beginn nicht einfach mal 5.000€ für das dickste Equipment investieren könnt, möchte ich euch die günstigsten und zugleich besten Alternativen für die ersten Schritte auflisten, die mir extrem geholfen haben.


Kameras

Als aller erstes solltet ihr euch natürlich eine Kamera besorgen. Hier empfehle ich euch direkt nur die Kamera (also den Body) ohne ein Objektiv zu kaufen, denn das wichtigste für gelungene Fotos sind tatsächlich die richtigen Objektive. Hier könnt ihr also ein bisschen an der Kamera „sparen“ und euer Geld erst einmal für vernünftige Objektive ausgeben. Dazu später mehr.

Es gibt die unterschiedlichsten Kamerarten. Lest mehr darüber hier. Bevor ich richtig angefangen habe zu fotografieren, habe ich mit digitalen Bridge – Kameras (und ganz früher analogen Spiegelreflexkameras) gearbeitet. Die Bridge Kameras waren modern und cool, für damalige Verhältnisse auch gut, aber damit habe ich nicht das bekommen, was ich mir eigentlich vorgestellt habe. Ich wollte professionell aussehende Fotos machen, den Hintergrund unscharf bekommen, helle Farben erzeugen und das hat bei Bridge – Kameras einfach nicht so geklappt. Nachdem ich dann meine erste digitale Spiegelreflexkamera gekauft habe, lief es wie am Schnürchen.

Deswegen empfehle ich euch auch, wenn ihr Bock auf geil aussehende und professionelle Fotos habt, eine digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen. Hier habt ihr unzählige Möglichkeiten, weil ihr immer neue Objektive kaufen und an die Kamera schrauben könnt. Es gibt natürliche unterschiedliche Hersteller, die wohl bekanntesten sind jedoch Nikon, sowie Canon. Ihr könnt euch für ohne schlechtes Gewissen für beide Kamerahersteller entscheiden. Nikon und Canon sind top Kamerahersteller und unterscheiden sich nur in wenigen Punkten zum Beispiel der Bedienung. Meine erste Spiegelreflexkamera war eine Nikon D 60, ich bin aber dann nach 2 Monaten zu Canon gewechselt, da ich anfangs zu wenig Geld für gute Objektive hatte und viele meiner Bekannten Canon User waren und mir Objektive für Shootings geliehen haben.

Merke bei Canon:

Es gibt 1,2,3, sowie 4- stellige Kameratypen.

Je kleiner die Zahl bei einer Kamera, desto professioneller ist diese.

Grob kann man somit sagen:

CANON KAMERAS

4 Ziffern (z.B.: 110d) Einsteiger

3 Ziffern (zB.: 550d) Anfänger / Ambitionierte

2 Ziffern (zB.:  40d) Fortgeschrittene

1 Ziffer (zB.: 6d) Profis

coole Kameras für den Einstieg:

Canon 1100d nur gebraucht erhältlich (klein, leichte Bedienung, gut für Reiseschnappschüsse) 134€

Canon 550d nur gebraucht erhältlich (mittelgroß, mehr features) 229€

Canon 40d  nur gebraucht erhältlich (groß, professioneller, perfekt für Portraits etc) 163€

Canon 6d mark 2 neu 2017 (mittelgroß, leicht, handlich, mit allen relevanten Features) 1.499€

 

Objektive

 Nun kommen wir wie eben schon angesprochen zu dem wichtigsten Punkt um coole Fotos zu machen. Ein Objektiv unterscheidet sich nach Brennweite, sowie Lichtstärke. Lest mehr zum Thema Objektive hier. Für gute Objektive muss man nur meistens einen Haufen von geld investieren. Ich persönlich bevorzuge Lichtstarke Festbrennweiten. Welche meine Favorites sind könnt ihr in diesem Blogpost nachlesen. Warum ist Lichtstärke so wichtig? Je Lichtstärker ein Objektiv ist, umso heller kann es ablichten – auch ion schlechten Lichtsituationen und umso besser kann man ein Objektiv freistellen (Hintergrund unscharf bekommen). Zu Beginn habe ich mir für ca 100€ das 50mm 1,8 (je kleiner die Zahl, desto lichtstärker ist das Objektiv) von Canon besorgt. Super gutes Einsteigerobjektiv, schöne Freistellung und coole Farben.

günstige und gute Einsteigerobjektive für Canon

Bearbeitung

Nun habt ihr euer Equipment angeschafft und die ersten Fotos geschossen, dann merkt ihr wahrscheinlich schnell, dass manche Farben und Bildstimmungen nicht genauso sind, wie ihr euch diese vorstellt. Um Bilder aufzupeppen und Bildstimmungen zu intensivieren empfehle ich euch die Programme Photoshop und Lightroom von ADOBE. Ihr könnt das Programm in einer Jahreslizenz für 150€ erwerben und einfach mal ausprobieren was euch gefällt. Ich biete auf meinem Shop www.pineapplejuice.de/shop verschiedene Looks für eure Fotos zum Verkauf an. Diese Looks könnt ihr in das unten stehende Programm importieren und auf eure Fotos legen. Falls ihr Fragen dazu habt meldet euch gerne. Alternativ könnt ihr euch auch einfach Apps wie VSCO runterladen (kostenlos) und Bildlooks via Handy auf eure Fotos legen. Ich wünsche euch viel Spaß beim ausprobieren!

 

anna

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