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Tun, was man liebt – Ziele setzen & Träume leben!

Man lernt von seiner Familie und seinen Mitmenschen wie das Leben zu laufen hat. Schule, Job, Haus, Familie. Das ist irgendwie der klassische Weg. Was aber, wenn man tief in seinem inneren eine andere Intuition spürt? Wenn die Erfüllung SEINES Lebens, nicht dieser Weg ist? Ich glaube ziemlich viele Menschen leben ein Leben, welches andere von ihnen erwarten und nicht welches sie selbst gern leben möchten. Aber wie weiß ich überhaupt was ich will? Wie schaffe ich es dann aus meinem Trott auszubrechen?

Zu träumen ist wichtig. Träume zu leben noch wichtiger. Für mich hat sich in den letzten 5 Jahren mein Leben ziemlich verändert. Einige von euch wissen, dass ich jahrelang in einem langweiligen Bürojob festhing und megaaaaaa unglücklich mit meiner derzeitigen Situation war. Mein Job war kacke, in meinen Beziehungen lief es nicht wie es sollte, ich war unzufrieden und gefrustet. Ich wollte immer die Welt sehen, neue Orte erkunden und mir dadurch Lebensträume erfüllen. Irgendwann gab es einige Schlüsselmomente, die mich letztendlich dazu gebracht haben, meinen Träumen nachzugehen. Ich bin kein Lehrmeister oder jemand der euch sagen will, wie man zu Leben hat. Ich möchte euch lediglich meine Tipps und Erfahrungen mitteilen, die euch motivieren endlich zu tun was man liebt!

1. Denkweise ändern

Du bist was du denkst. Eine gute Denkweise ist der Grundbaustein zu richtigem Handeln und einem neuen Lebensgefühl. Und wisst ihr was das coolste ist? Denken kann man trainieren, wie Muskeln 🙂

Mir hat es immer sehr geholfen, größer und weiter zu denken – das Ganze zu sehen und nicht in seinem Alltagsdenken zu versinken. Tiefgründige Konversationen mit einem guten Gesprächspartner (danke Felix & Franzi) haben mir immer unglaublich gut getan, um alles aus einer anderen Perspektive zu betrachten und sein Denken zu relativieren. Ein Leben ist sehr kurz und kostbar, das wisst ihr denke ich. Sich die Vergänglichkeit des Lebens vor Augen zu führen, macht die Momente die man lebt wertvoller. 

Zudem ist es wichtig positiv zu denken. Dir selbst im Weg zu stehen, dich zu bemitleiden, über deine Situationen und die Menschheit zu jammern, bringt dich nicht weiter. Jeder ist seines Glückes Schmied‘. Seh deine jetzige Situation einfach mal aus einer anderen Sichtweise und führe dir die unbegrenzten Möglichkeiten vor Augen, die du als Mensch hast. Sei dankbar dafür am Leben und gesund zu sein. Nimm dir einfach mal Zeit für dich, höre Musik, finde deinen inneren Antrieb und schaff Platz für neue Gedanken. Meditation tut ebenfalls Körper & Geist gut und hilft dem fiesen Grübeln und dem Teufelskreis der überflüssigen Gedanken zu entkommen.

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2. Ziele setzen

Um auf Ziele hinarbeiten zu können muss ich erst einmal wissen, welche Ziele ich mir setze. Ich habe neulich das Buch „the big five for life“ von John Strelecky gelesen. In diesem Buch geht es darum, den Zweck seiner Existenz zu finden und sich 5 Lebensziele zu setzen, die man unbedingt erreichen will. Träume, die tief in einem brennen. Die  „big five“ sind ein Richtwert bei Safaris in Afrika und stehen für 5 Tierarten, die man bei jeder Safari gesehen haben sollte. Wenn du 3 Tierarten siehst war die Safari ganz ok. Bei 4 Tierarten schon echt gut und wenn du alle 5 gesehen hast war die Safari ein voller Erfolg. Genau solche Ziele kann man sich für sein Leben setzen, um seiner Erfüllung nachzugehen. Jeder interpretiert Erfolg anders. Nehmt euch einfach die Zeit und hört auf euren inneren Antrieb. Was für Ziele würdest du dir setzen? Was wolltest du schon immer mal machen, sehen oder erleben? Nach was sehnst du dich? Natürlich müssen es keine 5 Ziele sein, es geht hier nur um das Prinzip und die Vorgehensweise 🙂

3. Ziele verwirklichen

Nun habt ihr euch Ziele gesetzt und fangt an darauf hin zu arbeiten. Auch hier dürft ihr euch selbst nicht im Weg stehen und die Motivation verlieren. Sagt euch nicht „kein Geld für, kann ich eh nicht, traue ich mich nicht, geht nicht“. Nein. Wenn ihr euch ein Ziel gesetzt habt, tut all die Dinge, die euch diesem Ziel näher bringen. Wenn ein Ziel Geld kostet, arbeitet dafür und spart Geld. Steckt all eure Energie in diesen Traum. Als Beispiel: Eines meiner Lebensziele war es das Polarlicht zu sehen. Ich dachte immer, dass dieses Vorhaben unerreichbar sei. Ich hatte kein Geld dafür, alles schien so kompliziert und irgendwie nicht machbar. Irgendwann aber hat sich meine Denkweise geändert und all die Vorhaben und Träume schienen nicht mehr unerreichbar, sondern durchaus umsetzbar. Und letztendlich habe ich mir diesen Lebenstraum vor 3 Jahren erfüllt und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich war als ich die tanzenden Lichter das erste Mal am isländischen Nachthimmel sah. Und wisst ihr was? Je mehr Träume man sich erfüllt, umso glücklicher und zufriedener wird man und es passieren immer mehr positive Dinge. Also: steht euch nicht selbst im Weg. Es ist so einfach Ziele zu erreichen, wenn man nur daran glaubt und all seine Energie diesem Ziel widmet.

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4. Sei Mutig

Einen gewissen Mut braucht man natürlich auch, um Neues zu tun. Man ist irgendwie daran gewöhnt, seinen Alltag zu meistern – ausbrechen erfordert immer viel Mut und bringt auch Ängste mit sich. Vorab solltet ihr einfach mal auf das scheißen, was Andere von euch denken. Meistens ist es sowieso so, dass Menschen, die über euch und eure neue Idee schlecht reden, einfach selbst so festgefahren in ihrem Denken sind und es deshalb in ihren kleinen Welt einfach nicht verstehen. Tipp um mutiger zu werden: probiert mal Dinge, die ihr euch noch nie getraut habt zum Beispiel extreme Sportarten oder sowas. Dadurch lernt ihr, dass Dinge die euch vorher unmöglich erschienen durchaus machbar sind und ihr genügend Mut habt, das zu rocken!

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5. Einfach machen!

Ein ganz wichtiger Punkt: EINFACH MACHEN. So einfach ist das. Wir denken teilweise vieeeeeel zu kompliziert haben Angst vor etwas Neuem und malen uns ständig aus „was – passiert – wenn – es – nicht – klappt?“ anstatt einfach mal zu probieren. Starte heute, nicht morgen!  Mach dir nicht zu viel Sorgen über unwichtiges oder spekuliere über die Zukunft. Zu 99% sind deine Sorgen unbegründet und alles kommt anders, als du gedacht hast.

Meine Buchempfehlungen:

 

   

 

Anna Heupel

6 Comments

  1. Antworten

    Hannah

    Januar 31, 2017

    Toller Beitrag und nützliche Tipps! Danke für die Motivation

  2. Antworten

    Chrissi

    Februar 5, 2017

    So ein wertvoller Blogbeitrag liebe Anna. Ich finde mich sehr wieder und es ist echt bewundernswert wie du aus deinem unzufriedenen Bürojob rausgekommen bist.

    Meinst du mit 30 kann man den Traum von Kreativität (Geafikdesign), Fotografie & Reisen noch leben?

    Mir fällt es schwer und mein Leben bestimmt zur Zeit mein frustrierter Bürojob in den ich auch null reinpasse. (Bürokauffrau)

    • Antworten

      Anna Heupel

      Februar 5, 2017

      Hey Chrissi, danke für die lieben Worte. Wieso sollte es mit 30 nicht mehr möglich sein? Das Alter ist doch total egal :))
      Vielleicht hast du ja die Möglichkeit deinen Job zurückzustufen und nicht mehr auf Vollzeit zu arbeiten? So hättest du schonmal mehr Zeit, dich um deine Fotografie und dein Grafikdesign zu kümmern :))

  3. Antworten

    Sabrina

    Februar 5, 2017

    Deine Worte tun wirklich gut! 🙌Ich erkenne mich darin ziemlich gut wieder. Nicht trauen – kein Geld – jetzt nicht – aber wenn dies und jenes nicht klappt, etc.
    Ich werde mich wohl, was den Job betrifft, auch demnächst „irgendwie“ umorientieren müssen. Und trotz langer Grübelei bin ich noch zu keinem Ergebnis gekommen. Wo wir wieder beim Thema wären einfach mal machen oder ausprobieren (ich denke, dass lässt mein Alter noch zu, aber ich sollte trotzdem mal bald zu einem Ergebnis kommen😅). Erzählst du uns wie oder für was du dich nun bezüglich deines Jobs entschieden hast?
    Ich habe mir für dieses Jahr aufjedenfall vorgenommen endlich meine erste große Reise zu starten. Und ich werde versuchen nicht alles so eng zu sehen. Das Leben geht ja schließlich weiter. Daran werde ich arbeiten müssen.💪
    Viele Grüße Sabrina

    • Antworten

      Anna Heupel

      Februar 6, 2017

      klingt nach einem Plan 🙂 Ich bin seit 4 Jahren selbstständige Fotografin und damit super happy. Falls jedoch auch bei mir mal etwas schief laufen sollte, oder die Fotografie nicht mehr zu leben reicht, würde ich irgendwo easy auf Teilzeit oder als Aushilfe jobben und so beides kombinieren können. Das Fotografieren soll immer ein großer Bestandteil meines Lebens sein :))

      • Antworten

        Sabrina

        Februar 9, 2017

        Hört sich toll an. Irgendwann möchte ich auch mir mal etwas mit der Fotografie dazu verdienen. Aber da werd ich noch ein Weil’chen üben müssen. Viel Erfolg weiterhin und danke für deine Antwort. 🙂

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