DURCHATMEN 2021 – Mehr Gelassenheit & Lebensfreude im neuen Jahr

Letztes Jahr um diese Zeit saß ich, eingemummelt in Omas Wollsocken, in der Lufthansa Lounge und schlürfte ’nen Kaffee, während ich auf das Boarding meines Fluges nach Kanada gewartet hab. Der Flug war (wie immer) komplett ausgebucht, im Flughafengebäude herrschte ein wildes Getümmel, die Check in Schalter bildeten endlose Schlangen. Das war mein Alltag. Vor einem Jahr noch. Und es wirkt wie eine Ewigkeit. Eine verblasste Erinnerung.

In liebevoller Zusammenarbeit mit meinem Partner PRIMAVERA

2020 – ein so unvorhergesehenes Jahr

Wer hätte gedacht, dass sich so vieles grundlegend in so kurzer Zeit ändern kann? Neben Corona, Angst und Einschränkungen in unserem freien Leben, habe ich dieses Jahr aber noch eine neue Erfahrung machen müssen. Ich habe einen Kletterunfall gehabt, mir dabei 3 Bänder meines Knies gerissen. Autsch! Mein Alltag änderte sich fortan grundlegend. Krücken, Operation, Reha und vor allem Ruhe stehen seit September auf meiner Tagesordnung. Aber ich verpasse ja aktuell eh nichts, wieso also nicht den Fokus voll und ganz auf sich selbst lenken? 🙂 „Das Wort schnell kannst du erst mal vergessen.“ mahnten die Chirurgen und Therapeuten. Geduld solle ich haben. Naja. Nicht gerade meine Stärke.

Wieso war aber gerade dieses Jahr so wichtig für mich?

Ich befand mich auf der Überholspur. 40 Länder, ein Fotojob jagte den nächsten, Hauskauf in Schweden, im Sport lief es top. Ich Stand voll im Saft. Im Annanassaft, lol 😀 Mein Geist sprudelte vor neuen Ideen, mein Körper funktionierte – wir waren eine Einheit, die unbesiegbar schien. Ich bin zwar reflektiert genug um zu checken, wann es zu viel wird, aber trotzdem hatte ich das Gefühl nie richtig runterkommen zu können. Selbst dann nicht, wenn ich es mir fest vorgenommen habe. Die Pläne in meinem Kopf ratterten weiter. Dieses Jahr hat uns zur Ruhe gezwungen. Bei all dem offensichtlich Negativem, was 2020 so mitgebracht hat, habe ich dieses Jahr aber auch mega genossen. Auf eine ganz neue Art und Weise. Durch die weggefallenen Reisen und das limitierte Freizeitangebot blieb Zeit für Dinge, die ich schon lange vor hatte. Alles wurde langsam und einfach. Der Freizeitstress war weg. Wir erkundeten in diesem Jahr so viel von unserer Heimat wie nie. Ich habe kein Jahr so viel Zeit mit meiner Familie verbracht. Noch nie hatte ich so viel Zeit für mich und meinen Körper. Zeit zum Durchatmen.

Pläne sind dafür da, über den Haufen geworden zu werden

Durchatmen. Vielleicht klingelt es bei dem Ein oder Anderen von Euch? Ich habe für die diesjährige Zusammenarbeit mit meinem Partner PRIMAVERA eine Kampagne für meine Kanäle geschrieben. #durchatmen hieß diese Kampagne, die uns alle im stressigen Alltag an das essentielle erinnern sollte. Atmen. Sein. Gut, zu sich selbst sein, was wir häufig vergessen. Dann kam Corona – eine Atemwegserkrankung – und ich fand es mehr als Fehl am Platz an #durchatmen zu erinnern. Existenzen brachen weg, Menschen hatten Angst, keiner wusste was passiert. Ich hätte außerdem im Mai an einer Duftreise teilgenommen, um die Herstellung ätherischer Öle fotografisch zu begleiten. Darauf hab ich mich mega gefreut. Aber: Verschoben ist nicht aufgehoben. Ich nutze diesen Blogbeitrag, um die Kampagne wieder ins Leben zu rufen. Durch meine Physiotherapie und meine Knie-Kacke kann ich noch mehr in Themen wie Körpergefühl, Achtsamkeit und Ruhe eintauchen. Also, eine kleine Motivation für 2021. Ich glaub, wir alle können das gebrauchen 🙂

Innere Unruhe – Meine Tipps zum #durchatmen für hibbelige Menschen

Habt ihr schon mal aktiv auf eure Atmung geachtet? Nee? Ich auch nicht, bzw. vergesse ich es immer wieder. 😀 Die meisten von uns holen im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht richtig Luft, sondern atmen viel zu flach. Die Folge ist, dass nicht genug Sauerstoff in unseren Körper gelangt. Wir fühlen uns müde, erschöpft, angespannt. Jeglicher Stress äußert sich im Körper, meist in Form von Kopfschmerzen oder Verspannungen. Verspannungen kann man sogar ‚wegatmen‘. Für mich als Unruhegeist (wie meine Eltern mich mein Leben lang nennen) ist aber dieses Achtsamkeits-, Ruhe-, und Geduldsthema eine echte Herausforderung. Ich bin kein Typ, der sich hinsetzt und meditiert. Hab’s probiert. Wisst ihr, ich rede zu schnell und zu viel, hab ein Puls wie ein Kolibri und laufe tendenziell immer ein bisschen zu flott.  So bin ich einfach vom Typ. Ich habe aber ein paar Möglichkeiten und Wege für mich gefunden, die mir das Gefühl von Ruhe und Achtsamkeit geben können. Vielleicht helfen sie auch euch. 🙂

Wandern ist gesund, macht fit und hält jung!

1.Sport & Bewegung

Viele Fragen mich bei Instagram: Wie motivierst du dich zum Sport? Die Antwort ist einfach: es tut mir gut. Wenn ich Sport mache, sei es daheim oder an der Kletterwand, denke ich an nichts und bin einfach da – in diesem Moment. Mit meinem Körper. Bewegung gibt mir Ruhe. Ich versuche beim Sport ganz bewusst hinein zu fühlen, in den Bereich, den ich trainiere. Meinen Körper bewusst zu bewegen.

2. Wandern

Wusstet ihr, dass beim Wandern viel Gutes im Körper und Geist passiert? Regelmäßiges Wandern fördert die Achtsamkeit, wirkt gegen Stress, stärkt Gelenke und Knochen, fordert die Ausdauer, stärkt euer Herz-Kreislauf- und Immunsystem und ist förderlich für die Lunge und eure Atemwege. Wandern ist gesund, macht fit und hält jung! Außerdem ist man in der Natur unterwegs.

3. Natur & Wald

Studien belegen, neben den obigen Punkten zum Wandern: Natur kann heilen. In China wird sogar „Waldbaden“ von Ärzten verschieben, um die Menschen wieder zurück in die Natur zu bewegen. Hier tanken wir alle Kraft. Vor Allem Wälder haben eine beruhigende Wirkung auf uns. In Wäldern wird frische Luft produziert und wir fühlen uns lebendig und frei. Wer sich noch mehr einlesen möchte: Von PRIMAVERA gibt’s Literatur und ein Waldkraft Set mit ätherischen Baumölen – der Basis fürs „Waldbaden“ 😊

4. Musik

Vor allem durch meine Knie-Sache ist mir aufgefallen: eine gute Heilung beginnt im Kopf. Sehr geholfen, positive Gedanken zu erzeugen, hat mir Musik. Ich habe mir stundenlang Musik reingezogen, Playlists erstellt, Live-Konzerte auf Youtube geschaut. Musik kann viel, vor allem auf emotionaler und unterbewusster Ebene, mit uns anstellen. Also, wie heißt es so schön: Musik an, Kopf aus. 🙂

5. Aromatherapy & Well being

Um ‚im Moment‘ zu sein, oder mein Gedankenkarussell zu bremsen, helfen mir auch kleine Rituale, vor allem in der Winterzeit. Egal ob Kosmetikzeug, Massagen, Kerzen, Öle (kann euch übrigens das Gelenk- oder/und Muskelwohl empfehlen – nutze beides nach intensiverem Training), oder Aromatherapien für daheim. Der ein oder andere von euch kennt vielleicht schon die ätherischen Öle, die ich regelmäßig empfehle. Die Öle von PRIMAVERA sind 100% naturrein und frei von Tierversuchen. Sie helfen mir sehr, Wohlfühlmomente zu genießen.

Wälder können auch im Winter atemberaubend schön sein.

Fazit

Durchatmen – das meine ich nicht nur wörtlich, sondern was ihr persönlich mit dem Gefühl von einem tiefen Atemzug verbinden möchtet. Ein kleines Ritual im Alltag, ein schöner Duft, ein bisschen Yoga, ein gutes, achtsames Essen, oder ein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft. Wir wissen ja bereits, wie wichtig Sauerstoff für uns und unser Wohlbefinden ist. Es kann also ganz einfach sein, Glück und Zufriedenheit zu empfinden. Ich merke es aktuell mehr denn je, ohne dem nächsten Ziel oder der nächsten Reise hinterherjagen zu müssen. Manchmal müssen wir zur Ruhe gezwungen werden. Und dann liegt es an uns selbst, genau hinzusehen und das Glück in kleinen Dingen zu finden.

Bleibt gesund und achtet auf euch.

Hier findet ihr all meine Lieblings Well Being Produkte, die ich seit Jahren nutze!

Und hier sind meine Lieblings-Holz und Walddüfte für daheim 🙂


 

anna

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